Sperrnächte und Rauhnächte als Nervensystem-Reset: Die Wahrheit über nachhaltige Veränderung

Wenn wir von Veränderung sprechen, denken viele sofort an Vorsätze, Pläne oder Strategien.

Wir überlegen, was wir im neuen Jahr anders machen wollen, wie wir uns verhalten möchten oder welche Ziele wir erreichen wollen. Doch kaum jemand fragt sich: Ist mein Körper überhaupt bereit dafür?

Genau hier liegt der Kern, an dem die meisten Veränderungsprozesse scheitern.
Nicht am Willen.
Nicht an der Motivation.
Nicht an der Disziplin.

Sondern am Nervensystem.

Warum Veränderung nicht im Kopf beginnt

Unsere Kultur hat uns beigebracht, Veränderung vor allem mental anzugehen. „Denk positiv.“ „Setz dir klare Ziele.“ „Bleib diszipliniert.“
Doch das Problem ist: Wenn dein Nervensystem in Alarmbereitschaft ist, kann dein Kopf so viel planen, wie er will – dein Körper wird dagegenhalten.

Denn dein Nervensystem entscheidet jeden Moment, ob du dich sicher fühlst oder nicht. Und Sicherheit ist die Grundlage für jede Form von Wandel.

  • Fühlt dein System sich sicher, wirst du neugierig, offen, kreativ, mutig.

  • Fühlt es sich unsicher, gehen Schutzprogramme an: Kampf, Flucht, Freeze oder Fawn.

  • Und egal, wie sehr du willst: Solange dein System in Schutzmodus ist, lässt es Veränderung nicht zu.

Deshalb fühlt sich vieles so schwer an. Deshalb wiederholen sich Muster. Deshalb gehen wir im Januar voller Hoffnung los – und sitzen im März wieder im gleichen Kreislauf.

Nicht, weil du etwas falsch machst.
Sondern weil dein Nervensystem versucht, dich zu schützen.

Warum die Sperrnächte der perfekte Einstieg in Veränderung sind

Zwischen dem 8. und 19. Dezember beginnt eine der wichtigsten Zeiten des Jahres: die Sperrnächte.
Eine Phase, in der dein System – ganz natürlich – langsamer wird.
In der die Natur zurückfährt.
In der das Alte stiller wird.
Und das Neue sich vorbereitet.

Die Sperrnächte sind kein Ritual, kein To-do und keine spirituelle Pflicht.
Sie sind ein natürlicher, nervensystemfreundlicher Übergang.

Du musst nichts tun.
Du musst nichts loslassen.
Du musst nichts manifestieren.

Du darfst einfach in den Raum eintreten, der sich öffnet.
Und dieser Raum wirkt für dich.

Loslassen geschieht nicht durch Anstrengung

Viele Menschen glauben, sie müssten das alte Jahr aktiv „verarbeiten“. Doch das Gegenteil ist wahr: Der Körper lässt los, wenn er sich sicher fühlt. Und genau das geschieht in den Sperrnächten.

Wenn du durch die Monate des alten Jahres gehst – Monat für Monat, Nacht für Nacht – passiert in dir etwas sehr Einfaches und sehr Tiefes:

Eine innere Ordnung entsteht.
Das Nervensystem sortiert aus.
Alte Spannung fällt ab.
Ungelöste Themen finden ihren Platz.

Nicht, weil du sie bewusst „bearbeitest“,
sondern weil dein System endlich zur Ruhe kommt.

Das ist der wahre Zauber der Sperrnächte.

Warum ohne Integration keine echte Transformation möglich ist

Viele Menschen starten direkt mit den Rauhnächten und überspringen die Sperrnächte. Doch ohne Integration bleibt die Manifestation oberflächlich.

Es ist wie Samen zu säen, bevor der Boden bereit ist.
Wie ein Haus zu bauen, bevor das Fundament steht.

Nur wenn dein Nervensystem das Alte sortiert hat, kann es das Neue sicher empfangen.

Die Sperrnächte bereiten genau diesen Boden:
Sie geben dir ein inneres „Okay“.
Sie weiten dein Stresstoleranzfenster.
Sie bringen das System vom Überleben in die Regulation.

Und erst dann – ab dem 24. Dezember – öffnen die Rauhnächte das Tor für echte Ausrichtung und Verkörperung.

Die tiefere Wahrheit hinter Veränderung

Vielleicht hast du dich lange gefragt, warum du trotz all deiner Bemühungen, Coachings, Visionboards oder Manifestationsrituale immer wieder an denselben Punkten landest.

Die Antwort ist einfacher und wahrer, als du denkst:

Du brauchst nicht mehr Methoden.
Du brauchst mehr Sicherheit.

Ein reguliertes Nervensystem ist kein Luxus,
es ist die Voraussetzung für Transformation.

In dem Moment, in dem dein System entspannt,
in dem du dich gehalten fühlst,
in dem du nicht mehr kämpfen musst –
öffnet sich der Raum, in dem Veränderung mühelos wird.

Und genau dieser Raum öffnet sich einmal im Jahr: jetzt.

Die Sperrnächte  sind ein Geschenk.
Ein Zwischenraum.
Ein Atemzug zwischen den Welten.

Ein Ort, an dem du endlich nicht leisten musst.
Sondern empfangst.

Ein Ort, an dem dein Nervensystem weicher wird,
dich sortiert, dich reguliert –
damit du in den Rauhnächten klar, wach und bereit bist für das, was kommen will.

Die Frage ist nicht, ob du genug bist für Veränderung.
Die Frage ist, ob dein System genug Sicherheit hat, um sie zuzulassen.

Und die Sperrnächte laden dich genau dazu ein:
dich getragen zu fühlen, bevor du dich neu ausrichtest.
Damit das neue Jahr nicht nur anders aussieht – sondern sich von Grund auf anders anfühlt.

Tanja Suppiger liest in ihrem Buch "Rauhnächte - reguliere dein Nervensystem" Man sieht eine offene Seite zur 5. Sperrnacht

Hab ich dich auf die Sperrnächte glustig gemacht?

Dann findest du hier weitere Informationen

Vielleicht merkst du, dass dich etwas in dir ruft.
Etwas, das leiser ist als der Alltag,
aber deutlicher als jeder Vorsatz:
der Wunsch nach innerer Ruhe.

In den Sperrnächten entsteht genau dieser Raum.
Ein Raum, der dein Nervensystem hält
und dich sanft auf das neue Jahr vorbereitet.

Wenn du magst, begleite ich dich dort hinein.

Kannst du es auch schon spüren?

Das magische Zeitfenster öffnet sich sehr bald.

Das Rauhnächte Seelen Spa Retreat ist noch bis zum 22.12. um 0.00 Uhr buchbar, bevor sich der Preis verändert.